Definition:

Es besteht eine Sehnenansatzreizung der Achillessehne am Fersenbein, die häufig begleitet ist von einer Schleimbeutelentzündung. Die an der Ansatzzone der Achillessehne vorhandene Sehnenreizung ist meist begründet durch einen ver­größer­ten knöchernen Schnabelfortsatz am Fersenbein selbst. Bei der Fußanhebung kommt es durch den Druck des Knochenfortsatzes  zur chronischen Schädigung des Schleimbeutels und der Achillessehne. Es bestehen Rötungen und Schwellungen im Bereich der Ferse, so dass das Tragen von Schuhen als schmerzhaft empfunden wird.

Behandlung:

Die konservative Therapie ist vielfältig und kann aus einer Fersener­höhung, Injektion antientzündlich wirkender Medikamente, Stoßwellentherapie, Lasertherapie, Röntgen­reiz­bestrahlung und antientzündlich wirkenden Verbänden bestehen. Bei Versagen konservativer Therapiemaßnahmen ist eine Operation oft unumgänglich. Dabei wird meist in offener Technik der Schnabelfortsatz des Fersenbeines abgetragen, der Schleim­beutel entfernt und die schmerzauslösenden Nervenendigungen in der Ansatzzone der Achillessehne verödet. Bei starken Verknöcherungen im Sehnenansatz muss selten die Achillessehne abgelöst werden, die Verknöcherungen abgetragen und die Sehne refixiert werden. In den meisten Fällen ist es nicht notwendig, die Achillessehne abzulösen. Dadurch ist der Heilungsverlauf unkompliziert und kurz.

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Nachbehandlung:

Bei Teilbelastung in einem Rückfuß­entlastungsschuh ist die Verwendung von Unterarmgehstützen und entsprechender Thromboseprophylaxe in der Regel nur bis zum Entfernen des Nahtmaterials, zwei Wochen nach der Operation, notwendig. Nachfolgend wird der Belastungsaufbau beschwerdeorientiert unter Anwendung von Krankengymnastik ausgeführt.

DGORh LogoSBerufsverband_fuer_Orthopaedie_und_UnfallchirurgieDr. Jürgen Arnold ist zertifiziertes Mitgliedf des GFFC e.V.DGOU Arnold JuergenRZ Rhein Ruhr
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